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Feuerfest.

Massiver Widerstand gegen das Feuer

 

Brandschutz sollte bereits bei der Gebäudeplanung eine wichtige Rolle einnehmen. Der Schutz von Personen steht dabei, wie auch der Schutz von Objekten, im Mittelpunkt. Mehr als 326 Millionen Euro: So teuer sind die Schäden, die durch Brände im Jahr 2015 in Österreich entstanden sind. Mehr als die Hälfte der Schadensfälle betrifft dabei Zivilgebäude, gefolgt von Landwirtschaft mit 21 Prozent und Gewerbe mit 14 Prozent. „Leider denken viele erst dann an den Brandschutz, wenn bereits etwas passiert ist“, meint Gernot Brandweiner, Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB).

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Schutz vor Wasser und Feuer

Hier zeigen Ziegel, Beton und Porenbeton aufgrund ihrer Massivitätgegenüber anderen Baustoffen
besondere Widerstandsfähigkeit. Die mineralischen Baustoffe bieten nicht nur Schutz vor Sturm und Wasser, sondern auch vor Feuer. Ziegel ist beispielsweise bereits durchs Feuer gegangen, spielt Andreas Pfeiler vom Wirtschaftskammer-Fachverband der Stein- und keramischen Industrie auf die hohen Temperaturen beim
Brennprozess an. Mineralische Baustoffe brennen nicht und verhindern daher die Brandausbreitung.
Es gibt jedoch Auffassungsunterschiede betreffend der der Vorschriften beim Brandschutz, erklärt
BAU!MASSIV! Sprecher Reinhold Lindner. „Durch die Vereinfachung der Richtlinien des Österreichischen Instituts für Bautechnik (OIB), der harmonisierten bautechnischen Vorschriften der Länder, wird versucht, Kosten im Wohnbau zu sparen.“
Lindner kritisiert dabei die Änderung des Brandschutzniveaus: „Unter dem Deckmantel der Vereinfachung der Vorschriften wird versucht, die Anforderungen an die Brennbarkeit von Baumaterial zu reduzieren.“ Als Ausgleich dafür wurde in den meisten Bundesländern die Rauchmelderpflicht eingeführt. „Dieser zusätzlich notwendige Einbau von Brandmeldern führt bei der Haustechnik zu erheblichen Mehrkosten“ kritisiert
Lindner.
Gerade im städtischen Bereich geht es im Brandschutz nicht nur um den Schutz von Personen, sondern auch um den Objektschutz. „Sowohl die Ausbreitung der Flammen als auch ein Brandüberschlag auf andere Gebäude erfolgen bei Holzbauten deutlich rascher als im Massivbau und sind für die Einsatzkräfte der Feuerwehr oft nicht beherrschbar,“ erklärt Lindner.

Flammen besser bekämpfbar
Der Vorteil von Massivbauten: Bei einem Brand bleibt in fast allen Fällen zumindest die Tragstruktur erhalten,
wodurch die Brandausbreitung leichter bekämpft werden kann. Dadurch wird der Schutz der Nachbarwohnungen erhöht.

 

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