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Nachhaltig!Massiv! schafft neue Erkenntnisse für das nachhaltige Bauen!

 

Im breit angelegten Forschungsprojekt Nachhaltig!Massiv! beschäftigten sich führende österreichische Forschungsinstitutionen mit den unterschiedlichsten Aspekten nachhaltiger Baustoffe und nachhaltigen Bauens. In insgesamt 15 Arbeitspaketen wurden in allen Dimensionen der Nachhaltigkeit - der sozialen, der wirtschaftlichen und der ökologischen Nachhaltigkeit - neue Erkenntnisse gewonnen. Wichtigste Ergebnisse sind eine Neudefinition der Gebäudebewertung im System TQB und die Grundlagen zur Erweiterung des OI3 Index. In den Teilprokjeten wurden viele wichtige Fragen zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Baustoffen und Gebäuden erforscht.

Vor fast genau zwei Jahren gaben Fachverband Steine-Keramik und ÖGUT den Startschuss zur Forschungsinitiative „Nachhaltigkeit Massiv“; das mit 1,2 Mio. dotierte Projekt wurde beim Klima- und Energiefonds eingereicht und wird über die FFG abgewickelt, wobei Fachverband und ÖGUT zusammen mit 13 Forschungspartnern ein Projekt-Konsortium bilden; 15 inhaltliche und ein zusammenfassendes Projekt wurden beauftragt.

Hauptziel war es eine breite Nachhaltigkeitsdiskussion zu starten, um die einseitig ökologische Schwerpunktsetzung bei Bewertungsinstrumenten wie dem OI3-Index und dem Gebäudebewertungstool Total Quality Building (TQB) zu überwinden. Nach Abschluss der Projekte liegen nun umfangreiche Ergebnisse vor, die vor kurzem bei einer sehr gut besuchten Veranstaltung in der WKÖ vorgestellt wurden.

Hauptergebnisse der „neuen Nachhaltigkeit von Gebäuden“:
• Ökologie - Erweiterung des Ökoindex 3 (OI3) um die Lebensdauer von Bauteilen (u.a.);
• Ökonomie - Berechnung von Lebenszykluskosten, Optimierung von Gebäudenutzungskosten, Leitfaden „Massive Alternativen im Bürobau“ (u.a.);
• Soziales - Sommerverhalten unterschiedlicher Baustoffe, Indikatoren für soziale Nachhaltigkeitsaspekte;
Die Ergebnisse der Teilprojekte flossen in die Weiterentwicklung des österreichischen Gebäudebewertungssystems TQB ein.

Anlässlich der Projektpräsentation begrüßte Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig die Nachhaltigkeitsinitiative von Fachverband & ÖGUT; für Bauträgerwettbewerbe der Stadt hat Ludwig kürzlich soziale Kriterien eingeführt neben den Anforderungen der Ökologie, der Wirtschaftlichkeit und der Architekturleistung.

Zum Wohnbauprogramm der Stadt Wien führte er aus, dass jährlich 7000 Wohneinheiten neu errichtet werden, davon 85% gefördert. Ludwig betonte die Wichtigkeit der Wohnbauförderung und hob hervor, dass die im Rahmen des Finanzausgleichs lukrierten 450 Mio. von der Stadt ausschließlich für das Wohnen verwendet würden, aufgestockt um 150 Mio. aus Eigenmitteln. Von diesen insgesamt 600 Mio. gingen ca. 300 Mio. in den Wohnbau, 200 Mio. in die Sanierung und 100 Mio. in die Individualförderung.

Der Techniksprecher des Fachverbands, Martin Leitl rief zu einem Wettbewerb der Ideen beim nachhaltigen Bauen auf. Die besten Ideen sollten im Sinne der neuen EU-Gebäuderichtlinie zu Bauweisen führen, die voll auf die Ziele der CO2-Einsaprung und Energieeffizienz ausgerichtet sind.

Bernd Wolschner, Obmann-Stv. des Fachverbands kündigte für 2010 eine breite Informationsoffensive der Stein- und keramischen Industrie zu den Forschungsergebnissen an und forderte deren Umsetzung in Österreich (erweiterter OI3, TQB, Sommertauglichkeitsnormung) und auf europäischer Ebene beim technischen Normungskomitee CEN TC 350 „Nachhaltigkeit von Gebäuden“. Vor fast genau zwei Jahren gaben Fachverband Steine-Keramik und ÖGUT den Startschuss zur Forschungsinitiative „Nachhaltigkeit Massiv“; das mit 1,2 Mio. dotierte Projekt wurde beim Klima- und Energiefonds eingereicht und wird über die FFG abgewickelt, wobei Fachverband und ÖGUT zusammen mit 13 Forschungspartnern ein Projekt-Konsortium bilden; 15 inhaltliche und ein zusammenfassendes Projekt wurden beauftragt.

Hauptziel war es eine breite Nachhaltigkeitsdiskussion zu starten, um die einseitig ökologische Schwerpunktsetzung bei Bewertungsinstrumenten wie dem OI3-Index und dem Gebäudebewertungstool Total Quality Building (TQB) zu überwinden. Nach Abschluss der Projekte liegen nun umfangreiche Ergebnisse vor, die vor kurzem bei einer sehr gut besuchten Veranstaltung in der WKÖ vorgestellt wurden.

Hauptergebnisse der „neuen Nachhaltigkeit von Gebäuden“: • Ökologie - Erweiterung des Ökoindex 3 (OI3) um die Lebensdauer von Bauteilen (u.a.); • Ökonomie - Berechnung von Lebenszykluskosten, Optimierung von Gebäudenutzungskosten, Leitfaden „Massive Alternativen im Bürobau“ (u.a.); • Soziales - Sommerverhalten unterschiedlicher Baustoffe, Indikatoren für soziale Nachhaltigkeitsaspekte; Die Ergebnisse der Teilprojekte flossen in die Weiterentwicklung des österreichischen Gebäudebewertungssystems TQB ein.

Anlässlich der Projektpräsentation begrüßte Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig die Nachhaltigkeitsinitiative von Fachverband & ÖGUT; für Bauträgerwettbewerbe der Stadt hat Ludwig kürzlich soziale Kriterien eingeführt neben den Anforderungen der Ökologie, der Wirtschaftlichkeit und der Architekturleistung.

Zum Wohnbauprogramm der Stadt Wien führte er aus, dass jährlich 7000 Wohneinheiten neu errichtet werden, davon 85% gefördert. Ludwig betonte die Wichtigkeit der Wohnbauförderung und hob hervor, dass die im Rahmen des Finanzausgleichs lukrierten 450 Mio. von der Stadt ausschließlich für das Wohnen verwendet würden, aufgestockt um 150 Mio. aus Eigenmitteln. Von diesen insgesamt 600 Mio. gingen ca. 300 Mio. in den Wohnbau, 200 Mio. in die Sanierung und 100 Mio. in die Individualförderung.

Der Techniksprecher des Fachverbands, Martin Leitl rief zu einem Wettbewerb der Ideen beim nachhaltigen Bauen auf. Die besten Ideen sollten im Sinne der neuen EU-Gebäuderichtlinie zu Bauweisen führen, die voll auf die Ziele der CO2-Einsaprung und Energieeffizienz ausgerichtet sind.

Bernd Wolschner, Obmann-Stv. des Fachverbands kündigte für 2010 eine breite Informationsoffensive der Stein- und keramischen Industrie zu den Forschungsergebnissen an und forderte deren Umsetzung in Österreich (erweiterter OI3, TQB, Sommertauglichkeitsnormung) und auf europäischer Ebene beim technischen Normungskomitee CEN TC 350 „Nachhaltigkeit von Gebäuden“.

Die Präsentationsbroschüre „Nachhaltigkeit Massiv“ sowie weitere Details zu den Ergebnissen können unter www.nachhaltigkeit-massiv.at abgerufen werden. Die Präsentationsbroschüre „Nachhaltigkeit Massiv“ sowie weitere Details zu den Ergebnissen können unter www.nachhaltigkeit-massiv.at abgerufen werden.

Downloads zum Thema:
Download Tagungsband der Präsentation vom14.1.2010

Links zum Thema:
www.nachhaltigkeit-massiv.at Kurzbereichte zu den Forschungspaketen finden Sie im Bereich "Themen" der Webseite Die Kurzberichte sind auch über "Schlagworte" zu finden:

 

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