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Aussicht in Sichtbeton

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Um möglichst viel von dieser Sonnenbank zu haben, war es Bauherren und Architekt wichtig, das natürliche Gefälle des Grundstücks nicht zu verändern.

Foto: © Bruno Klomfar

Die perfekte Sonnenbank – Dank spektakulärer Hanglage

"Wenn du ein Haus so weit in den Dreck eingräbst, kannst du das nur betonieren, es muss ja wasserdicht sein.“ Die Worte von Architekt Hans Hohenfellner klingen im ersten Moment hart, haben aber einen einfachen Grund:

Ein Holzhaus in einer derartigen Hanglage zu bauen sei eigentlich unmöglich oder zumindest sehr aufwendig. Für beide, Bauherren und Architekt, war somit schnell klar, dass es ein Haus rein aus Sichtbeton werden sollte.

Weil den Bauherren aber wichtig war, dass der Beton nicht schalglatt bleibt, hat ein Steinmetz mit einem Meißel nachgeholfen und die Oberfläche bis zu einen Zentimeter abgetragen. „Von der Optik wird das dann so, dass es kein heller Sichtbeton mehr ist, sondern eine schotterartige Oberfläche erhält“, erklärt der Architekt. Die Außenwände sind dadurch dunkler geworden, die Untersichten hingegen sind unbehandelt geblieben und damit schalglatt. Die Gemeinde Bartholomäberg im Montafon, wo das Haus steht, haben die Touristiker „Sonnenbank“ getauft.

Autor: Magdalena Jöchler

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