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Besucherzentrum der Ruinen von Empúries in Girona

Besucherzentrum der Ruinen von Empúries in Girona
Geneigte Wände, gefaltete Decken und markante Oberflächenstrukturen bestimmen die Optik

Foto: © Josep M. Torra, Girona


Markante Oberflächentexturen durch sägeraue Bretter und Schilfrohrmatten

Als Teil der Landschaft konzipierten Fuses Viader Arquitectes das Besucherzentrum der Ruinen von Empúries. Ihre Entscheidung, es teilweise in den Hang zu bauen und mit einem begrünten Dach zu versehen, lässt sich in Anbetracht des geschichtsträchtigen Umfeldes sehr gut nachvollziehen. Das seit der Eisenzeit durchgehend besiedelte Gebiet im äußersten Nordosten Spaniens bietet Interessierten einen vielschichtigen Blick in die Vergangenheit. Im archäologischen Park können nicht nur Überreste einer griechischen Siedlung besichtigt werden, sondern auch die Ruinen einer später entstandenen römischen Planstadt. Seinen Eingang formt nun der Neubau.

Beton
Verschiedene Oberflächentexturen prägen das Gebäude und sorgen zusammen mit den Schrägen und Faltungen für einen bemerkenswerten Raumeindruck. Maßgeblich dafür verantwortlich ist der Baustoff Beton. Der 9 cm starke, glatte Betonfußboden greift das Niveau der Umgebung auf und ist bis vor das Gebäude geführt, um einen fließenden Übergang von außen nach innen zu erreichen. Der Bereich des Patios hingegen wurde ausgespart und mit einer Kiesschicht und Sand gefüllt, die sich auch auf den Wegen des Parks wiederfinden.


Besucherzentrum GironaFoto: © Josep M. Torra, Girona

Architekten: Studio Fuses‐Viader Arquitectes, Girona mit Carla Arruebo und Jordi Serra
Projektbeteiligte: Blázquez-Guanter/Arquitectes SLP, Girona (Tragwerksplanung); Pilar Arbonès, Girona (Management); Proisotec, Girona (Gebäudetechnik); Teyco / Construccions Guardiola, Girona (Generalunternehmen)
Bauherr: Autonome Landesregierung Katalonien, Kulturreferat
Standort: Museu d'Arqueologia de Catalunya, 17130 L'Escala, Girona, Spanien
Fertigstellung: 2015
Bildnachweis: GEO Informaticos, Barcelona; Josep Maria Torra, Carlos Suárez-Kilzi, beide Girona

QUELLE: www.baunetzwissen.de


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