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Beton: Moderner Baustoff für alle Anforderungen

Foto: © Betonmarketing Österreich


Dauerhaft, beständig, fest, dazu enorm flexibel und vielseitig: Beton ist durch seine Variabilität in Verarbeitung und Zusammensetzung universell einsetzbar!

Dabei kann Beton ebenso schwer sein wie leicht, was eine Reihe von zusätzlichen modernen Möglichkeiten eröffnet: Während Schwerbeton aufgrund seiner hohen Dichte auch für den Strahlenschutz verwendet wird – beispielsweise in Krankenhäusern –, kommt Leichtbeton aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit überall dort zum Einsatz, wo hohe Wärmedämmung gewünscht ist. Für jede Aufgabe den perfekten Baustoff zu entwickeln: Das ist die komplexe Herausforderung der Betontechnologie.

Die moderne Betontechnologie steht immer wieder vor Anforderungen, die für praktisch jeden anderen Baustoff nicht einmal angedacht werden. Die Forscher in der Betonindustrie haben dabei die Aufgabe, für den geplanten Verwendungszweck eines Bauwerks oder Bauteils den jeweils richtigen Beton festzulegen – und ihn schließlich so gezielt in gleichmäßig zusammengesetzter Qualität herzustellen, dass am Ende einer ständig überwachten Produktion das Optimum steht.

Bestnoten für Beton: korrosionsbeständig, unempfindlich, hochbelastbar!

Das weiß jeder: Beton ist fest, stabil, belastbar – und unglaublich flexibel. Mit Transportbeton oder Fertigteilen ist aufgrund der physikalisch-chemischen Eigenschaften gestalterisch nahezu alles möglich, auch ein Einsatz in sehr aggressiven Umgebungen. Bestnoten in Belastungstests, Beständigkeit selbst bei Keimbefall – Beton ist der Werkstoff mit maximaler Flexibilität!
In den Augen vieler Planer und Entscheider, die gerade in sehr sensiblen Bereichen zu tun haben, gibt es nur einen Baustoff, der wirklich alle Voraussetzungen erfüllt: Beton ist mit seinen vielen Einsatzmöglichkeiten erste Wahl.

Geschützt gegen aggressive Substanzen, z. B. in Kaianlagen

Klarer Vorteil für Beton: Der Baustoff ist gegen natürliche und chemische Substanzen geschützt und kann unbedenklich in sehr aggressiven Umgebungen eingesetzt werden. So sind zum Beispiel Kaianlagen aus Beton dauerhaft beständig gegenüber dem anaeroben Keimbefall zwischen den Gezeiten, der im Umfeld des Meeres auftritt. Darüber hinaus bringen es strenge Qualitätskontrollen in der Betonproduktion oder auf der Baustelle mit sich, dass die in jedem Fall und für jede Anwendung gewährleistet werden kann. Mindestbetondeckung meint die Überdeckung des Bewehrungsstahls durch Beton. Sie dient zum einen der Sicherung des Verbundes zwischen Bewehrung und Beton, außerdem schützt sie die Bewehrung vor Rost und Hitze.

Belastbar bei chemischer Beanspruchung

Für Beläge, die mit starker Belastung umgehen müssen, so wie es bei Hallenvorplätzen oder Tankstellen nötig ist, sind Betonflächen oder Betonpflastersteine immer die erste Wahl. Sie sind beständig gegen Benzin, Diesel und Ölspuren. Ein Vorteil ist auch, dass Betonteile völlig identisch reproduziert werden können: Die baugleiche Verfügbarkeit ermöglicht, dass Flächen oder Beläge im Bedarfsfall leicht ausgewechselt werden können.

Beton ist schlag- und stoßfest – und schützt vor Explosionen

Beton hat in vielen Fällen bewiesen, dass er starke Belastungen wie massive Stöße absorbieren kann, selbst von Düsenflugzeugen. Deshalb lässt sich dieser vielseitige Baustoff auch sehr gut in alltäglichen Situationen einsetzen: als Fahrbahntrennung oder -absperrung beispielsweise, denn Betonleitwände absorbieren den Aufprall von Fahrzeugen und verhindern Leitplankendurchbrüche. In extremen Anwendungsgebieten kann sogar Explosionsschutz als notwendiges Entscheidungskriterium bei der Bauart vorgeschrieben sein. Die Lösung: Hinreichend bewehrter und verstärkter Beton kann bei dieser Anforderung tatsächlich eine entscheidende Rolle spielen.

Belastbar und flexibel – eine unschlagbare Kombination!

Die Flexibilität steckt im Detail: So können in Beton Leitungen und Armaturen vorab eingebaut werden, z.B. Kommunikationsleitungen, Sanitärinstallationen oder sogar Fenster. Beton gibt die Antworten auf die Fragen, wie das alles in Zeiten von W-LAN und Vernetzungen an der Schwelle eines neuen Kommunikationszeitalters funktioniert. So können Bauelemente selbstverständlich Leitungsschlitze enthalten, die Heizungs-, Strom- und sonstige Leitungen auf der Baustelle aufnehmen. Dadurch vereinfachen sich Bau- und später auch Wartungsarbeiten erheblich. Das wirkt sich schnell positiv auf die Kostenstruktur aus!

Noch ein Vorteil von Beton: wetterunabhängig im Bau

Da bei Einsatz von Betonfertigteilen fast alle Produktionsvorgänge im Fertigteilwerk stattfinden, muss auf der Baustelle eigentlich nur noch montiert werden. Dadurch sind die Bauarbeiten mit Fertigteilen bedeutend weniger von Unterbrechungen im Ablauf betroffen, die durch feuchtes, kaltes oder heißes Wetter verursacht werden. Egal welches Wetter: Die Arbeit mit Betonbauteilen kann weitergehen.

Auch Transportbeton ist durch neue Technologien im Einsatz wesentlich vielseitiger geworden. Das gilt für Beton ganz allgemein: Die vielen Innovationen der letzten Jahre haben Beton noch stärker nach vorn gebracht. Nicht umsonst ist die Rede vom Baustoff des 21. Jahrhunderts.


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