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Beton - Baustoff für große Ideen

Beton für große Ideen
Infraleichtbeton ermöglicht wärmedämmende Außenwände in Sichtbeton

Foto: © Haus Thalmair / InformationsZentrum Beton / Peters


Beton: Der meistverwendete Baustoff der Welt

Nahezu in jedem modernen Bauwerk – ganz gleich ob im Hochbau oder im Tiefbau – übernimmt Beton wichtige Aufgaben. Als Fundament. Als Stütze. Als tragende Konstruktion. Als energetisch aktiviertes Bauteil. Als Tragstruktur für große Deckenspannweiten. Als aussteifender Aufzugkern. Als Tunnelsegment. Er ist der einzige Baustoff, der gleichzeitig raumabschließend ist und als tragendes Bauteil auf Zug und Druck beansprucht werden kann. Durch seine Vielseitigkeit, seine Formbarkeit, seine Tragfähigkeit und seine Dauerhaftigkeit wurde Beton zum meistverwendeten Baustoff der Welt. Und durch seine Innovationskraft wird er es auch bleiben.

Zukunftsfähig durch Flexibilität

Die Anpassungsfähigkeit eines Gebäudes spielt in Bezug auf die mögliche Nutzungsdauer eines Gebäudes heute eine wesentliche Rolle. Im Wirtschaftshochbau stellen Betriebserweiterungen, neue Informationstechnologien oder innovative Produktionsverfahren hohe Ansprüche an die Flexibilität. Im Wohnungsbau ist es die immer raschere Veränderung von Lebens- und Nutzungsgewohnheiten. Die besten Voraussetzungen für Flexibilität bieten Konstruktionen, deren Tragstrukturen größtmögliche Freiräume eröffnen. In Stahlbeton- und Spannbetonbauweise können Decken mit sehr großen Spannweiten erstellt werden. Innenwände müssen dann nicht tragend sein und können später entfernt und neu gesetzt werden.

Baustoffoptimierung durch moderne Betontechnologie

Wie kein anderer Baustoff lässt sich Beton durch die gezielte Veränderung seiner Zusammensetzung an die unterschiedlichsten Anforderungen anpassen. Normale Betone erreichen Würfeldruckfestigkeiten bis zu 60 N/mm². Mit der modernen Betontechnologie lassen sich heute auch zuverlässig Hochfeste Betone mit Druckfestigkeiten bis 150 N/mm² herstellen, die für hochbeanspruchte Druckglieder konstruktive und wirtschaftliche Vorteile bieten, z. B. schlanke Stützen hoher Belastbarkeit. Neben der hohen Druckfestigkeit zeichnen sich Hochfeste Betone auch durch noch bessere Dauerhaftigkeit und durch günstige Verformungseigenschaften aus. Daher wird dieser Beton auch als Hochleistungsbeton bezeichnet.

Betone mit Druckfestigkeiten über 150 N/mm² nennt man Ultrahochleistungsbetone (englisch Ultra High Performance Concrete = UHPC) oder Ultrahochfester Beton (UHFB). Die Vorteile eines ultrahochfesten faserbewehrten Betons UHPC bezüglich Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit konnten jüngst beim Bau einer Eisenbahnbrücke über den Dürnbach bei Gmund unter Beweis gestellt werden. Die zukünftige DAfStb-Richtlinie „Ultrahochfester Beton“, die derzeit im Entwurf vorliegt, wird einer breiten Anwendung in der Baupraxis den Weg ebnen.

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