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Ist das die Zukunft der Architektur –
Beton mit möglichst viel Grün?


16 grüne Geschoße für München: Architektin Aika Schluchtmann baut mikroklimabewusst.

Foto: © Aika Schluchtmann Architekten


Es geht immer darum, den Bodenverbrauch zu reduzieren und intelligente Lösungen im Wohnbau zu finden.

Und natürlich verfügt die Baubranche über einen Baustoff, der auch in Hybridlösungen eine erstklassige Figur macht: Beton ist unverzichtbar, wenn in die Höhe gebaut wird – für Statik, Brandschutz und auch für Lärmschutz ist Beton eben einfach perfekt. Aber welche Ideen dadurch ermöglicht werden, das ist schon toll...

Es scheint, als würde es in Zukunft zum guten Ton in der Architektur gehören, wenn sich möglichst viel Blattwerk um das Gebäude rankt. Zumindest steuert die Politik darauf hin. Doch ist das wirklich die Lösung?

Weltweit werden Städte richtiggehend „aufgeforstet“. Ob dem italienischen Architekten Stefano Boeri, der mit dem Bosco Verticale in Mailand einen neuen Maßstab im Wohnbau setzte, klar war, dass seine Idee so zukunftsweisend sein würde? Im ersten Moment sicher nicht. Schön anzuschauen ist es ja, wenn alles grünt und blüht wie ein kleiner Mikrokosmos inmitten einer zubetonierten Landschaft, die sich vor Hitze kaum noch retten kann. Aber es bleibt trotzdem die vorsichtige Frage, ob das wirklich effizient ist und dem Stadt­klima tatsächlich etwas bringt oder einfach nur ein Versuch ist, mit einer neuen, ästhetischen Gestaltungsvariante von vertikalen Flächen optisch mehr Grün und damit mehr Frische in die Stadt zu bringen. Grund genug, sozusagen einmal „hinter die Fassade“ zu schauen.

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Autor: Barbara Jahn

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