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Der C3 Cube in Dresden ist das erste rein aus Carbonbeton bestehende Gebäude.

Der C3 Cube in Dresden ist das erste rein aus Carbonbeton bestehende Gebäude.
Der C3 Cube in Dresden ist das erste rein aus Carbonbeton bestehende Gebäude.

Foto: © Henn, Fraunhofer IKTS, autartec®


Innovativ mit Beton

Der „C³ Cube“ in Dresden ist das erste Gebäude, das rein aus Carbonbeton besteht. Der Baustoff ist frei formbar, äußerst tragfähig, multifunktional, wartungsfrei und ressourcenschonend. Mehr über das aktuell weltweit größte Forschungsprojekt im Bauwesen steht im Artikel.

Größtes Forschungsprojekt

Ohnehin ist dieses Projekt rekordverdächtig. Nicht nur könnte es das Bauen mit Beton ein für alle Mal revolutionieren. Der C3 Cube auf dem Gelände der Technischen Universität Dresden ist aktuell auch das weltweit größte Forschungsprojekt im Bauwesen.

C3 steht für „Carbon Concrete Composite”. Für den Bau des Gebäudes, für das das deutsche Architekturbüro Henn das Konzeptdesign entwickelte, greift man komplett auf Carbonbeton zurück. Die Tiefbauarbeiten sind schon abgeschlossen, demnächst beginnen die Hochbauarbeiten am Objekt, das rund vier Kilomenter Luftlinie südlich von der Frauenkirche gelegen ist.

Das C³-Abenteuer begann 2014 und umfasst ein Konsortium mit etwa 160 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Der 220 m² große Experimentalbau vereint Labor und Veranstaltungsräume für die TU Dresden. Zentral gelegen am Fritz-Foerster-Platz laden die Versammlungs- und Ausstellungsräume die Öffentlichkeit ein und sind gleichzeitig ein Zentrum für die Studierenden auf dem Campus.

Neue architektonische Formensprache

Das Modellhaus soll erstens das gestalterische Potenzial der Bauweise und zweitens die Massentauglichkeit dokumentieren. Das Cube vereint daher frei geformte Bauteile mit flächigen, modular aufbaubaren Bauteilen. Bis 2025 könnte die Bauweise in der Praxis etabliert sein, meinen die Macher.


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