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Beton: eine der größten Erfindungen

Beton
Foto: © Tiberius Gracchus - Fotolia.com


Universalbauwerkstoff der Geschichte

Schon seit Jahrtausenden wird mit der Mischung aus Sand, einem Bindemittel und Wasser gebaut – Wolkenkratzer, Brücken oder Kuppeln. Beton ist der Universalbauwerkstoff der Geschichte.

Der „moderne Baustoff“ ist gar nicht so modern wie man denkt. Schon vor 11.000 Jahren befestigten Menschen in Anatolien die Fußböden ihrer Behausungen mit betonartigen Materialien. Dabei verwendeten sie Kalksteinsplitter und als Bindemittel ein Gemisch aus Kalk und Lehm. Und um 150 vor Christus wurde der Kunststein bei den Römern eingesetzt. Mit dem „opus caementitium, dem „Werk aus Bruchsteinen“, bauten sie zahlreiche Bauwerke, von denen manche bis heute erhalten geblieben sind. Dazu zählt auch die gewaltige Dachkuppel des Pantheon.

Der heutige Baustoff Beton besteht aus einem Bindemittel, Gesteinskörnungen wie Sand, Kies oder Splitt und Wasser. Zusätzlich werden noch bauchemische Zusätze hinzugefügt, um bestimmte Eigenschaften des Betons zu erzielen und zu verstärken. Als häufigstes Bindemittel wird Zement verwendet. Sein größter Vorteil ist die hydraulische Wirkung. Das heißt, dass er sogar unter Wasser erhärtet und dauerhaft wasserunlöslich bleibt.

Der historische Beton hat aber nichts mit dem heutigen Baustoff zu tun. 1000 vor Christus versuchten die Phönizier einen recht haltbaren Baustoff herzustellen – mit Erfolg. Sie erhitzten und zerkleinerten Kalkstein, vermischten ihn mit tonhaltigem Ziegelmehl und erhielten so ein Bindemittel, das Sand und Zuschläge umschließt. Gemischt mit Wasser verhärtete sich das Ganze.

Die Zutaten für den Baustoff wurden je nach verfügbarem Rohstoff sowie nach dem Fortschritt der Technik und Kenntnissen der Bauphysik verändert. So bestand der Beton bei den Römern hauptsächlich aus Bruchsteinen, gebranntem Kalk, Sand, Wasser und dem vulkanischen Puzzolan.


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