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Beton: eine Erfolgsgeschichte.

Erfolgsgeschichte Beton
Foto: © zhu difeng - Fotolia.com


Universalbauwerkstoff der Geschichte

Wir gehen auf ihm, wir stehen auf ihm. Wir fahren auf ihm von A nach B, von Land zu Land, von Stadt zu Stadt, zur Arbeit und wieder nach Haus. Unter der Erde transportiert er unser Abwasser in Richtung Kläranlage, oberirdisch wohnen wir ihn ihm. In Kriegszeiten schützt er unser Leben, in friedlichen Zeiten ist er ein Motor für die Bauwirtschaft. Er lässt sich färben, stapeln, vergraben, versenken, man findet ihn in den größten Höhen und tiefsten Tiefen. Und bei all den faszinierenden Eigenschaften, die er aufweist, ist er gleichzeitig doch so bescheiden, dass wir ihn im Alltag kaum wahrnehmen.

Die Rede ist hier natürlich von Beton. Ein Baustoff, der wohl wie kein zweiter Einfluss auf uns und unser Leben hat. Beton begleitet die moderne Menschheit, wo diese auch geht und steht.
Gründe genug, uns den Beton, seine Eigenschaften und seine Geschichte einmal genauer anzusehen.

Die Frühzeit

Als in Europa noch das meiste Leben unter einer dicken Eisschicht verborgen lag, begann im Osten der heutigen Türkei die Erfolgsgeschichte des Betons. Vor rund 14.000 Jahren – mitten in der letzten Eiszeit – fanden findige Handwerker im heutigen Anatolien heraus, dass sich Kalk, Ziegelmehl oder die sogenannte Puzzolanerde wunderbar zu einer Mischung zusammenfügen ließen, die durch starke Bindekräfte auffiel. Mit ein wenig Ausprobieren (die Menschheit war schon immer neugierig), wurde in Laufe weniger Jahrhunderte die Ausgangsmischung immer weiter optimiert und verfeinert, bis man zur Erfindung von Mortarium angelangt war. In diesem lateinischen Wort, welches grob übersetzt „gebrannter Kalk“ bedeutet, steckt bereits die moderne Form des Wortes, das auch wir heute noch kennen und benutzen: Mörtel.

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Beton heute

Beton ist zwar immer noch ein Gemisch aus verschiedenen Grundzutaten, aber mehr denn je vom Baustoff unserer Vorfahren entfernt. Entwicklungen wie der selbstverdichtende Beton, der sich eigenständig durch Schwerkraft entlüftet und mit optimalen Fließeigenschaften aufwartet, verkürzen die Bauzeiten stetig und ermöglichen den Einsatz des Baustoffes in so gut wie allen Bereichen. Zu den interessantesten Materialentwicklungen der jüngsten Zeit gehört sicherlich der lichtdurchlässige Beton. Vorbei die Zeiten, wo Beton optisch als schwerer Baustoff galt! Lichtdurchlässiger Beton wird durch das Einflechten von lichtleitenden Fasern hergestellt, die eine hohe Lichtdurchlässigkeit erzielen. Da die optischen Fasern Licht nahezu verlustfrei leiten, lassen sich Schatten und auch Farben durch den Beton erkennen – und das auch bei großen Wanddicken. Der Kreativität von Architekten und Stadtplanern ist mit den modernen Beton-Variationen keinerlei Grenze mehr gesetzt.


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Autor: Matthias Menges

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