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Fassadenspiel aus Holz und Beton

Fassadenspiel aus Holz und Beton
Der Wohnungsbau von querkraft und Berger+Parkkinen ist das erste Gebäude in Wien mit einer sichtbaren Holzfassade bei einer Gebäudehöhe von 21 m, weil der Brandüberschlag von Geschoss auf Geschoss vermieden werden konnte

Foto: © Hertha Hurnaus


Seestadt Aspern, Wien

Zwei Architekturbüros aus Wien, querkraft architekten und Berger+Parkkinen Architekten, haben einen Ge-schosswohnungsbau mit 213 Wohnungen gemeinsam entworfen und realisiert. Holz und Vorfertigung waren von Anfang an Leitideen in der Planung. Es ist das erste Gebäude in Wien mit einer sichtbaren Holzfassade bei einer Gebäudehöhe von 21 m.

Konstruktion und Fertigteile

„Nachhaltigkeit spielte eine große Rolle im Planungsprozess“, erklärt Architekt Sapp. „So haben wir uns schon im Wettbewerb für eine Konstruktion entschieden, die eine große Flexibilität – auch in der Nachnutzung zulässt.“ Eine Betonskelettkonstruktion mit einer Nebenraumzone entlang der Erschließung und mit zentralen Versorgungsschächten ermöglicht variable Grundrisse. Die Wohnungstrennwände waren im Wettbewerb auch als Holzfertigteile vorgesehen, sind aus Kostengründen jedoch im Trockenbau ausgeführt worden und können bei Bedarf jederzeit entfernt und an anderer Stelle neu gesetzt werden. Das Gleiche gilt für die Fassaden, die aus einem Wechselspiel von Balkonen aus Betonfertigteilen und geschosshohen Holzelementen bestehen. Dass die Tragkonstruktion als Betonskelett ausgeführt worden ist, brachte einige Herausforderungen in Logistik, Terminen und Toleranzen für die Montage der Fassadenelemente.

 

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