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Polarisierendes "Flamingohaus"

Flamingehaus WienFoto: © ORF


Beim eigenen Haus im Kleingarten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, wenn es die Bauordnung zulässt. In der Kleingartensiedlung auf der Schmelz hat eine Familie auf 35 Quadratmetern ein „Flamingohaus“ gebaut, das alle Blicke auf sich zieht.

Als das Haus im Sommer 2019 fertig wurde, sorgte es auf der Schmelz für Gesprächsstoff. Neben positiven und neugierigen Rückmeldungen, gibt es auch skeptische. „Es gibt auch Leute, denen gefällt es gar nicht. Die glauben auch, wir sind ein bisschen komisch, weil wir so bauen, aber Geschmäcker sind halt unterschiedlich“, so Bauherrin Silke Zettel gegenüber „Wien heute“.

Sommerhaus zum Übernachten

Ziel war es, ein Sommerhaus für eine Familie zu bauen, in dem man auf dem 200 Quadratmeter großen Grundstück übernachten kann – zumindest im Sommer, denn es gibt keine Heizung. Herausgekommen ist ein länglicher Bau auf den erlaubten 35 Quadratmetern Grundfläche mit fünf Metern Höhe. Im unteren Stockwerk befinden sich Küche und Wohnzimmer – beides als Teil des Gartens gedacht. Der Esstisch steht daher draußen. „Die am meisten gestellte Frage ist: Was machen wir, wenn es regnet? Dann sitzen wir in der Küche oder sitzen auf der Couch. Das passt gut für uns“, so Zettel.

Außenwände nur aus Beton

Die Schlafzimmer für die Eltern und die Tochter sind als Kojen konzipiert, mit 1,6 Metern Breite. Das Besondere ist aber der Beton. „Das Haus ist monolitisch gebaut, die Außenwände sind nur Beton ohne Dämmung. Es ist aber ein Dämmbeton“, so Markus Taxer, Architekt bei Allcolours. Und der Beton ist rosa – entstanden aus der Auftragslage. „Anders als die Häuser, die es schon gibt.“

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