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Moderne Architektur: der fortgeführte Funktionalismus

Moderne Architektur: der fortgeführte Funktionalismus

Foto: © Frank-Boston---Fotolia.com


Form folgt Funktion

Moderne Architektur folgt dem Prinzip des Minimalismus sowie Nachhaltigkeit: Klare Formen, schlichte Farben und natürliche Materialien bestimmen die Bauten des 21. Jahrhunderts. So auch in Schweizer Grossstädten.

Das Wahrzeichen einer Stadt ist oft ein historischer Bau. Was aber wäre eine moderne Stadt ohne moderne Architektur? Das Bild Schweizer Grosstädte wie Basel, Zürich und Bern wird – mit dem Erbe alter Zeiten vereint – durch hervorragende Realisierungen moderner Architekten geprägt. Doch was zeichnet diese aus?

Dominierende Baustoffe moderner Baukunst

Mit der industriellen Revolution wurden die positiven Materialeigenschaften von Beton, Stahl und Glas entdeckt. Seit dem 20. Jahrhundert sind diese die dominierenden Baustoffe der neuen Baukunst. Berühmte Architekten der klassischen Moderne folgten Louis Sullivans wegweisendem Prinzip «Form follows function» (1896). Die neuen Architekturströmungen, nämlich die Kunstschule «Bauhaus», das holländische Künstlerforum «De Stijl» und der Konstruktivismus, schlossen sich ihm an. Die Ästhetik eines Bauwerks wird nicht mehr vom klassischen Bauschmuck bestimmt. Stattdessen gewinnt das konstruktive Gerüst immer mehr an ästhetischen Wert.

Natürliche und nachhaltige Materialien: Holz und Stein

Um dem Nachhaltigkeitsanspruch der heutigen Zeit gerecht zu werden, kombiniert die moderne Architektur die Materialien Beton, Stahl und Glas mit natürlichen Materialien wie Holz und Stein. Diese sind wegen ihrer ökologischen sowie ökonomischen Vorteile und der witterungsbedingten Robustheit sehr beliebt. Auch strahlen sie mit ihrer natürlichen Erscheinung ein wohnliches Klima aus.

Die moderne Architektur und ihre Formen

Otto Wagners Gedanke von 1906 spiegelt sich auch noch in den neuesten, zeitgenössischen Bauten wieder: «Die moderne Baukunst sucht Form und Motive aus Zweck, Konstruktion und Material herauszubilden [...]. Diese einfachen Formen sind sorgfältig untereinander abzuwägen, um schöne Verhältnisse zu erzielen [...].» Der Kubus wurde mit seinen rechten Winkeln zu einer beliebten Form des Funktionalismus. Im Laufe der Entwicklung der modernen Architektur wurde das architektonische Formrepertoire um die organische Form erweitert, welche die menschlichen Bewegungen nachahmt.

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