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Hochregal am Westbahnhof

Querkraft planen für Ikea in Wien

Ikea Westbahnhof
Hochregal am Westbahnhof

Foto: © Zoom Visual Project / Querkraft


Mit dem neuen IKEA-Gebäude in Wien sorgt das Architekturbüro querkraft seit einer Weile für echte Furore in Wien.

Der Bau ist äußerst beliebt und wird viel diskutiert. Da lohnt es sich doch, einmal zurückzublicken: Wie wurde der Komplex denn angekündigt? Was genau waren die Pläne – und ist das entstanden, was vorgesehen war? Alles über die Anfänge vom „Hochregal am Westbahnhof“ steht in diesem Beitrag:

Es ist bei Weitem nicht die unternehmenstypische blaue Kiste, die sich Ikea in die Wiener Innenstadt stellt. Wobei sie als farbliche Reminiszenz durchaus gepasst hätte: Wo derzeit gebaggert wird, an der äußeren Mariahilfer Straße, gleich neben einem der beiden Neubauten am Westbahnhof, stand das „Blaue Haus“. Das ehemalige Bürogebäude der ÖBB verlor – wie der gesamte Westbahnhof – mit der Vollinbetriebnahme des Wiener Hauptbahnhofs vor sechs Jahren an Bedeutung. 2015 diente das Blaue Haus als Notunterkunft, dann wurde der sanierungsbedürftige Altbau an den Möbelgiganten verkauft. Und der plant, hier mit der Hilfe von Querkraft Architekten (Wien) wieder Bewegung und Kaufkraft in den 15. Bezirk – und die erste innerstädtische Ikea-Filiale Österreichs – zu bringen.

Der Entwurf des Wiener Büros erinnert stark an die „SB-Halle“, den letzten Abschnitt eines jeden Ikea-Einkaufsparcours kurz vor dem Kassenbereich: Am Europaplatz entsteht ein quadratisches Hochregallager mit sieben Etagen. Einzelne Fächer dienen als Showroom, Essbereich und Werbefläche oder werden mit Bäumen in hochskalierten Übertöpfen bestückt. Die ebenfalls begrünte Dachterrasse wird öffentlich und ohne Konsumzwang zugänglich sein, wie die Pressemitteilung verspricht. Weiter wird dort auf die Erschließung nicht eingegangen, die Feinplanungen liefen noch.

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