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Korrosion im Beton

Korrosion im Beton
An dieser Stahlbetonmauer im Wallis erkennt man Korrosionsschäden.

Foto: © ETH Zürich


ETH-Forscher können berechnen, mit welcher Geschwindigkeit Stahl in Beton und anderen porösen Materialien rostet. Das könnte umweltfreundlichen Zementsorten zum Durchbruch verhelfen.

Forscher der ETH Zürich haben eine Berechnungsmethode entwickelt, mit der sich eruieren lässt, wie schnell Stahl in Beton rostet. Das Tempo ist dabei abhängig von der Porenstruktur des Materials und den Feuchtbedingungen.

Dort, wo der Stahl auf Poren trifft, die mit Wasser gefüllt sind, kommt es zur Korrosion, während mit Luft gefüllte Poren kein Problem darstellen. Anders gesagt: Je feuchter das Material, umso rascher füllen sich Poren mit Wasser und umso stärker ausgeprägt ist die Korrosion. Bei der Herstellung von Beton lassen sich der Anteil der Poren und die Verteilung der Porengröße steuern, und das bedeutet: Je dichter der Beton ist und je weniger Poren er enthält, umso beständiger ist er. Gleichzeitig kann berechnet werden, wie rasch die Korrosion des mitverarbeiteten Stahls ablaufen wird. Das hat zur Folge, dass Schäden an Bauwerken von vornherein verhindert werden können. Gleichzeitig ermöglicht die Berechnungsmethode auch den Einsatz neuer, umweltfreundlicher Zementsorten.

QUELLE


korrosion im betonIn dichterem Zementstein (links) ist die Korrosion (rötlich eingefärbt) weniger stark als in einem durchlässigeren Porensystem.

Foto: © ETH Zürich


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