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Mehrfamilienhaus in Zürich

Mehrfamilienhaus in Zürich
Fotos: Yuri Palmin, Moskau

Eine Hybridkonstruktion mit Stahlbetonkern, Stahlbetondecken und Stahlstützen an den Fassaden, Wände und Decken in Sichtbeton belassen, die Böden mit geschliffenem Zementestrich – hier wurde Beton in vielen Spielarten genutzt. Der Baustoff bildet die Basis für eine irre Spielerei: Klappbare Läden und Balkone aus Aluminium. Sehenswert!

Klappbare Läden und Balkone aus Aluminium

Bauhaus meets Le Corbusier in Zürich: Am rechten Ufer des Zürichsees haben Manuel Herz Architekten ein Wohnhaus errichtet, das auf Ikonen der klassischen Moderne anspielt. Auf einem Gartengrundstück im Villenquartier Seefeld entstand ein flach gedeckter, dreigeschossiger Baukörper auf quadratischem Grundriss, der sich städtebaulich in die Umgebung einfügt, architektonisch aber ganz andere Bezüge herstellt. Der Projektname Ballet Mechanique ist Programm und historischer Bezugspunkt: 1923 hatten die Bauhausstudenten Kurt Schmidt und Georg Teltscher abstrakte farbige Formen nach moderner Musik bewegt und das Ganze „mechanisches Ballett“ genannt. Zeitgleich entwickelte László Moholy-Nagy seinen Licht-Raum-Modulator, bei dem ein Motor Lampen, Glas- und Metallscheiben bewegte und damit dynamische Licht- und Schattenspiele erzeugte. In Paris versuchten Künstler 1924 unter dem Titel Ballet mécanique Musik für mehrere Selbstspielklaviere und einen Experimentalfilm zu synchronisieren.


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