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Bauvorhaben Schlossgalerie Landeck

Schlossgalerie LandeckNordportal Schlossgalerie

Foto: © Land Tirol


Immer wieder kam es zu gefährlichen Steinschlägen – schließlich fiel die Entscheidung: Auf der Landecker Straße in Tirol sollten Schutzmaßnahmen folgen. Die 722 Meter lange Galerie, die bis Ende des Jahres fertiggestellt sein wird, ist als wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit ein Vorzeigeprojekt der Strabag – mit beeindruckenden Daten und natürlich sehr sehenswert. Wie der Baustoff Beton bei diesem Paradestück österreichischer Ingenieurskunst zu Sicherheit und Mobilität beiträgt, wird im Artikel wunderbar deutlich:

In den vergangenen Jahren war die L 76 Landecker Straße im Bereich zwischen Landeck Süd und Fließerau mehrfach von Steinschlägen betroffen. Nach einem größeren Ereignis Anfang des Jahres 2018 hat das Land zur Beurteilung der Gefährdung und als Grundlage für die Planung weiterer Schutzmaßnahmen ein geologisches und geotechnisches Gutachten in Auftrag gegeben. Nach Vorliegen der Ergebnisse, wurde umgehend mit Untergrunderkundungen und der Planung einer Galerie begonnen. Im Frühjahr 2020 kann nunmehr nach nur eineinhalb Jahren Vorlaufzeit mit dem Bau der Schlossgalerie begonnen werden. Die 722 Meter lange Galerie wird die Verkehrssicherheit auf der L 76 Landecker Straße in diesem Bereich wesentlich verbessern. Die Bauzeit der 27 Millionen Euro teuren Schlossgalerie ist mit nur zweieinhalb Jahren veranschlagt.

Der Bau der Schlossgalerie ist aufgrund der geologisch ungünstigen Verhältnisse, der steil abfallenden Felshänge und der Steinschlaggefährdung sowie der beengten Platzverhältnisse für sämtliche Beteiligte ein technisch herausforderndes Bauwerk. Es müssen bis zur 30 Meter hohe Felswände abgetragen und unterhalb des Galeriebauwerkes eine Hangbrücke errichtet werden, deren Stützenscheiben in steilen Hängen fundiert werden müssen und Höhen von über 15 Meter aufweisen. Im Zuge des Galeriebaus werden auch der Knoten Fließerau und der Anschluss Sonnenberg umgestaltet. Der Linksabbiegestreifen für die Zufahrt Fließerau wird großzügiger angelegt und zur Verbesserung der Sichtweiten ein wenig nach Süden verlegt. Der Anschluss Sonnenberg bietet künftig mehr Platz, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die weitere Auffahrt bleibt einspurig, wird aber so ausgestaltet, dass sie auch in den Kehren mit einem kleinen Lkw gut befahrbar ist. Auch die beiden Bushaltestellen werden neu angelegt.


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