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Grüne Infrastruktur – Skygarden Seoul

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Die Wiedergewinnung von betonierten infrastrukturellen Verkehrsadern für den Fußgänger und damit für eine lebensfreundliche Stadt demonstriert das Projekt des „Skygarden“ in Seoul von den holländischen MVRDV Architekten. Ein Kilometer Grünfläche mit einem Pflanzenalphabet durchzieht das Stadtzentrum.

Foto: © Ossip van Duivenbode


Seoullo 7017 Skygarden Project / Seoul / MVRDV

Die Ex-Autobahn mitten durch Seoul, die zum Freiraum für Menschen wurde, hatten wir ja neulich schon einmal. Hier gibt's mehr Infos drüber – und tolle Bilder...

Es gibt Orte auf unserer Welt, an denen sich die Grundzüge unserer Zivilisation – wie durch ein Brennglas fokussiert – zu bündeln scheinen. Infrastrukturelle Verkehrswege wie Stadtautobahnen gehören dazu. Sie sind in mancher Art essenzielle Orte, wie Metaphern einer ganzen Gesellschaft, an oder auf ihnen repräsentiert sich unsere Geschwindigkeits-, Mobilitäts-, Effektivitäts- und Erdölkultur schlechthin.

Im Herzen von Seoul, Südkorea hat das holländische Architekturbüro MVRDV ein aus den 70er Jahren stammendes Stück einer Stadtautobahn komplett verändert und in einen sogenannten „Skygarden“ verwandelt. Unter der Bezeichnung „Seoullo 7017“ führt der grüne Weg jetzt entlang des Hauptbahnhofes und des Namdaemum-Marktes und verbindet für Fußgänger die Nachbarschaften Malli-dong, Jungnim-dong und Cheongpa-dong. Diese auf Stelzen schwebende Struktur besteht aus einer Reihe von Brücken und Stiegenaufgängen und ist mit diversen Hotels und Geschäftszentren verbunden. Nebenbei gibt es auch eine ganze Reihe von „Satellitengärten“ entlang dieser fußgängerfreundlichen Infrastruktur.


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