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Stadthalle Cham

Stadthalle Cham
Die beiden Baukörper entwickeln sich aus dem Hang heraus. Die Fassade aus U-förmigen Metalllamellen über der Sockelzone scheint zu schweben. Bild: © Brigida González

Neue kulturelle Adresse

Bei der Stadthalle Cham wurden Glas, Holz, Metall und Beton nach einem raffinierten Entwurfsprinzip angeordnet. Städtebaulich und architektonisch durchdacht hat die Kreisstadt in der Oberpfalz für ihre Bürger eine neue kulturelle Adresse geschaffen. Der Zement für die Betonflächen stammt von HeidelbergCement aus dem Werk Burglengenfeld.

Am Rand der Altstadt mit Blickbezügen in die Flusslandschaft des nahen Regen liegt die neue Stadthalle Cham. Mit der Intention, die wahrnehmbare Baumasse des neuen Veranstaltungsorts an der Maßstäblichkeit der unmittelbaren Nachbarschaft zu orientieren, entwickelten Lamott.Lamott Architekten das Projekt aus der terrassierten Topographie heraus. Sie schufen ein höhengestaffeltes Ensemble aus Gebäude, Park und Vorplatz, der im Höhenniveau leicht angehoben in angemessener Distanz zur stark befahrenen Further Straße liegt.

Lange Vorüberlegungen seitens der Stadt hatten 2013 zu einem Wettbewerb geführt, aus dem das Stuttgarter Architekturbüro siegreich hervorgegangen war. Die Planer integrierten das anspruchsvolle Raumprogramm in zwei unterschiedlich hohe Baukörper, setzten so das Konzept der terrassierten Landschaft fort und konnten mit der aufgeteilten Baumasse verträgliche Volumina für den kleinteilig geprägten Chamer Stadtraum gestalten.

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