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Dreifaltigkeitskirche (Wotruba-Kirche) Wien

Wotruba-Kirche
Dreifaltigkeitskirche (Wotruba-Kirche) Foto: © C. Ableidinger, soschoenistwien.at


Sie ist das vielleicht schönste und berühmteste Beispiel brutalistischer Architektur in Österreich:

Die Wotrubakirche steht noch – und das wird hoffentlich lange so bleiben! Hier steht mehr über das starke Bauwerk:

Die Kirche entstand auf Initiative von Dr. Margarethe Ottillinger nach einer Idee des international bekannten Künstlers Fritz Wotruba und in Zusammenarbeit mit dem Architekten Fritz Mayr. Sie steht in früherem "Niemandsland", am Rand der Großstadt auf dem Georgenberg im Ortsteil Mauer im 23. Bezirk.
Wotruba, der eigentlich Bildhauer war, wollte "etwas gestalten, das zeigt, das Armut nicht hässlich sein muss, dass Entsagen in einer Umgebung sein kann, die trotz größter Einfachheit schön ist und auch glücklich macht". Sein Entwurf für die Kirche aus dem Jahr 1964 war ungewöhnlich. 152 Betonblöcke, ohne Symmetrie aufeinander geschachtelt, mit schmalen, verschieden hohen Fensteröffnungen sollten sich zu einem harmonischen Ganzen türmen.
Bis die Kirche gebaut war, sollten noch zwölf weitere Jahre vergehen. Gegen Wotrubas Entwürfe regte sich großer Widerstand. Ende 1976 weihte schließlich der damaligen Erzbischof von Wien die Kirche der Heiligsten Dreifaltigkeit. Sie gehört zur Pfarre Mauer/St. Erhard.


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