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Betonfertigteilwerke in den EU Beitrittsländern e

 

Auf Einladung des VÖB fand am 25. November 2004 in den Räumen der Wirtschaftkammer ein Treffen der Interessensvertretungen der Betonfertigteilindustrie neuer und zukünftiger Mitglieder der EU statt. Ziel der Einladung war es, die Situation in den Ländern kennen und verstehen zu lernen. Vertreter von acht Staaten waren dem Ruf der Österreichischen Interessensvertretung der Fertigteilbranche nach Wien gefolgt.

Für den veranstaltenden VÖB begrüßte der Präsident des VÖB Dr. Bernd Wolschner die Delegationen aus 8 Staaten. Im Namen des Fachverbandes Stein & Keramik begrüßte als „Hausherr“ Dr. Carl Hennrich die Teilnehmer des Treffens. Er stellte kurz die Wirtschaftkammer Österreich als einen wesentlichen Faktor des österreichischen wirtschaftlichen Lebens vor.

In weitere Folge wurde von allen angereisten Delegationen die Branche der Fertigteilwerke in ihren Ländern im Umfeld der aktuellen wirtschaftlichen Situation vorgestellt. Die Vertreter von Österreich, Bulgarien, Tschechische Republik, Kroatien, Ungarn, Polen, Rumänien, Slowakei und Slowenien zeigten auch die unterschiedlichen Situationen der Interessensvertretung in sehr unterschiedlichen rechtlichen Umfeldern auf.
In der den Präsentationen folgenden Diskussion wurde großes Interesse an einer näheren Zusammenarbeit der Betonbranche in Mitteleuropa gezeigt. Als Vorbild wurde mehrmals die „Skandinavische Gruppe“ erwähnt. Allen Beteiligten waren natürlich auch die Grenzen dieser Zusammenarbeit bewusst, stehen doch die Länder in einem zunehmenden Wettbewerb, der durch Unterschiede im Lohnniveau und anderer Standortsvorteile geprägt wird. Für uns Österreicher mag es beruhigend sein, dass selbst in „Billiglohnländern“ wie Bulgarien oder Rumänien über zu niedere Preise der eigenen Produkte und im Gegenzug dazu über zu hohe Preise der Rohstoffe (Stichwort Stahlpreise) „gejammert“ wird. Der Vorschlag einer Institutionalisierung der Gespräche in einer Art Rotationsprinzip der Staaten wurde sehr positiv aufgenommen. 2005 wird das Treffen in einem unserer Nachbarstaaten stattfinden.

Ein Dokument mit einer Zusammenfassung der Präsentationen und des Treffens kann aus der VÖB Home Page/intern/news geladen werden.

Für alle Teilnehmer sehr wichtige Gespräche untereinander konnten beim gemeinsamen Abendessen geführt werden. Es zeigte sich der enorme Informationsbedarf zwischen den Ländern mit unterschiedlichster Geschichte, Kultur und wirtschaftlicher Entwicklung. Nicht ganz unerwartet hat sich die Frage der Sprache zwischen den Teilnehmern entwickelt: Während des offiziellen Teils wurde im Sinne einer sprachlichen „Chancengleichheit“ Englisch gesprochen. Im gemütlichen Teil dagegen wurde bald Deutsch zur (fast) allgemeinen Umgangssprache.

Zusammenfassend zeigte sich in den Gesprächen die Wichtigkeit von Kantakten zwischen den neuen und zukünftigen Mitgliedern der EU. Alle Teilnehmer konnten wertvolle Informationen mitnehmen.

 

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